FAQ Kostenstände und Kostenauswertungen

  Verfügbar in den Editionen Professional und Enterprise.

Hier finden Sie eine Liste häufig gestellter Fragen. Klicken Sie auf die Frage, die Sie speziell interessiert oder scrollen Sie nach unten, um alles zu lesen.

Kostengliederungen

Kostenstand - Gewerke

Kostenstand - Kostengliederungen

Warum werden in Kostenschätzung/-berechnung/-anschlag/-feststellung fehlende Kostengruppen in Position/Teilmengen angezeigt?

ORCA AVA macht Sie z.B. in Seitenausgaben auf fehlende Kostengruppenzuordnungen aufmerksam.

Kontrollieren Sie die Kostengruppenzuordnung im Dialog Eigenschaften: Position auf der Registerkarte Weiteres bzw. die Kostengruppenzuordnung der Mengenermittlung.

Über die Mengenermittlung zum LV (Extra | Mengenermittlung bearbeiten) haben Sie alle Teilmengen bequem im Überblick. Hier können Sie über ORCA Icon Mengenermittlung EigenschaftenEigenschaften | Markierte Einträge ändern die KG-Zuordnung für beliebig ausgewählte Mengenzeilen auf einmal ändern. Sie können die Kostengruppen auch über Kostenstand – Kostengliederungen zuweisen.

Die Tabelle Kostenstand - Gewerke ist leer. Warum werden keine Werte angezeigt?

  Aktualisieren
In einem neuen Projekt ist der Kostenstand - Gewerke zunächst leer. Beim erstmaligen Öffnen des Kostenstands wird der Aktualisierungs-Dialog automatisch aufgerufen.

Um immer die aktuellen Werte aus allen Bereichen angezeigt zu bekommen, müssen Sie bei jedem Öffnen den Kostenstand  aktualisieren.

Der Kostenstand nach Gewerken wird beim Öffnen der Tabelle nicht automatisch aktualisiert - es könnten zu dem Zeitpunkt unerwünschte Rechenzeiten entstehen. Sie bestimmen selbst, wann Sie den Kostenstand aktualisieren - zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie die aktuelle Prognose sehen möchten! Beim Öffnen der Tabelle sehen Sie zunächst den Stand der Prognose der Projektkosten der letzten Aktualisierung.

Warum werden Gewerke im Kostenstand doppelt angezeigt?

Im Kostenstand Gewerke werden Gewerke aus verschiedenen Bereichen doppelt aufgelistet. Dieser Umstand führt zu einer fehlerhaften Berechnung der Prognose.

Ein doppelter Eintrag kann insbesondere dann entstehen, wenn Sie:

  • das Gewerk aus dem LV kopieren und im Programmbereich Auftrag einfügen oder den Auftrag als GAEB-Datei importieren.
  • im LV eine Position hinzufügen oder löschen oder die LV-Struktur ändern oder im Auftrag die Position löschen, nachdem der Auftrag generiert wurde.

Verwenden Sie im Kostenstand - Gewerke die Funktion Verbindung LV/AUF bearbeiten im Kontextmenü, um die Einträge, sofern möglich, zu verknüpfen und Dopplungen zu vermeiden.

Die Prognose kann dann korrekt berechnet werden. Dies hat auch Einfluss auf den Kostenstand - Kostengliederungen.

Verbindung von LV und Auftrag nicht möglich

Falls die Verbindung von LV und Auftrag nicht vollständig durchgeführt werden kann, empfiehlt sich die Erzeugung einer Summenzeile. In diesen Container verschieben Sie dann die doppelten Gewerke.

Aktivieren Sie die Option Adressen: Menü Tabelle/Selektieren... Untergeordnete Einträge zusammenfassen für die Summenzeile, um zu verhindern, dass das Gewerk in der Seitenansicht mehrfach angezeigt wird.

Um die Prognose stimmig zu halten, aktivieren Sie in den jeweiligen vorangegangenen Phasen (z.B.: GWS und/oder LV) die Option Adressen: Menü Tabelle/Selektieren... Diese Leistung bei der Prognose ignorieren.

Warum stimmt die Bruttosumme im Kostenstand - Gewerke nicht mit der Nettosumme x MwSt (1,19) überein?

Netto- und Bruttoabzüge können mit der jeweiligen Einstellung die Bruttosummen beeinflussen. Den Einfluss dieser Netto-/Bruttoabzüge auf den Prognose Mehrwertsteuer Faktor (PRG.MwSt. Faktor) sehen Sie in der Standard Spalteneinstellung:

Darüber hinaus gibt es weitere MwSt. Faktoren (brutto), die beachtet werden können:

  • GWS.MwSt. Faktor
  • LV.MwSt. Faktor
  • AMP.MwSt. Faktor

Die MwSt.-Faktoren werden in den jeweiligen Bereichen der Vertragsbedingungen in den Eigenschaften: LV beeinflusst. Wenn die Option Adressen: Menü Tabelle/Selektieren... Diese Leistung bei der Prognose berücksichtigen aktiviert ist, wird der MwSt.-Faktor entsprechend angepasst.

TIPP

Beim GWS.MwSt.Faktor können Sie im Programmbereich Leistungsverzeichnisse auf Projektebene einstellen, ob Abzüge für die Prognose berücksichtigt werden sollen oder nicht.

Wann muss der Rechnungsstatus bei der Prognose berücksichtigt werden?

Falls in der Rechnungsfreigabe der Wert für den Betrag Netto (€) kleiner ist als der Wert Auf.Netto (€) oder sich in der Rechnungsfreigabe eine gemischte Abrechnung befindet (z.B. Teilrechnungen und Regierechnungen) und der Betrag Netto (€) für die Prognose herangezogen werden soll, muss der Rechnungsstatus bei der Prognose berücksichtigt werden.

Dazu müssen Sie in der Rechnungsfreigabe bei dem jeweiligen Auftrag den Status aufraute-spitz-gruen-rechts-94-162-38 Fertig setzen. Aktivieren Sie dann bei der Aktualisierung des Kostenstandes die Option Rechnungsstatus bei Prognose berücksichtigen.

Werden die Sicherheit und Skonto im Kostenstand berücksichtigt?

Nein, die Sicherheit und Skonto werden Im Kostenstand nicht berücksichtigt.

Werden manuelle Änderungen des Einheitspreises in der Aufmaßprüfung bei der Prognose berücksichtigt?

Manuelle Änderungen des Einheitspreises (EP) in der AMP werden nicht in die Prognose übernommen. Die Prognose übernimmt immer den Auftrags-EP solange die Aufmaßmenge nicht höher als die Auftragsmenge

oder die AMP bereits abgeschlossen ist (Aufmaßprüfung abgeschlossen = ja).

Falls die Aufmaßmenge die Auftragsmenge nicht überschreitet, müssen Sie eine PRG.Preisanpassung im Auftrag vornehmen.

Ich habe meine Prognose in der Aufmaßprüfung manuell angepasst. Warum wird diese in der Schlussrechnung nicht mehr berücksichtigt?

Bei Schlussrechnungen werden manuelle Prognoseanpassungen aus der Aufmaßprüfung ignoriert. Diese werden nur in Teilrechnungen berücksichtigt. Dies gilt auch für Nachträge, welche Nur in der Prognose wirksam sind.

Erhöhen Regierechnungen die Prognose?

Regierechnung mit oder ohne Aufmaßprüfung

Regierechnungen können mit einem geprüften Wert aus der Aufmaßprüfung (Nettobetrag der Gesamtmenge) oder einem pauschalen Nettobetrag angelegt werden. Beachten Sie die unterschiedlichen Auswirkungen für die Prognose.

Regierechnungen ohne Aufmaßprüfung

Regierechnungen ohne Aufmaßprüfung erhöhen die Prognose (zusätzlich zum Auftragswert) und gehen im Kostenstand - Gewerke immer in die Abweichung ein (Kostenüberschreitung). Das heißt: Regierechnungen mit Aufmaßprüfung erhöhen die Prognose nicht (außer der Aufmaßstand wird dadurch überschritten). Die Prognose.Menge aus den Regierechnungen erhöht allerdings auch die Prognose.Mengen in z.B. weiteren Teilrechnungen.

Die obere Abbildung zeigt eine Regie-, die untere Abbildung eine Teilrechnung. Die Prognose Menge wird aus beiden Rechnungen zusammenaddiert:

Regierechnungen mit Aufmaßprüfung

Die in der Aufmaßprüfung erfassten Mengen mehrerer Regierechnungen werden für die Aufmaßprüfung nicht fortgeschrieben (Aufmaß = Zuwachs). Bei der Prognose der Gesamtmenge werden sowohl die Mengen der Regierechnungen als auch der Teilrechnungen berücksichtigt. Haben Sie zu einer Position also eine Regie- und eine Teilrechnung mit jeweils der Aufmaßmenge 5 Stück, so ist die Prognosemenge der Rechnungen 10 Stück.

Regierechnungen mit Aufmaßprüfung erhöhen die Prognose nicht automatisch.

Erhöhen Nachtragsrechnungen die Prognose?

Nachtragsrechnungen (aufmaßbasiert/pauschal) erhöhen IMMER die Prognose (zusätzlich zum Auftragswert).

Wie kann ich Prognose-Abweichungen im Kostenstand - Kostengliederungen vermeiden?

Abweichungen in der Prognose entstehen u.a. durch ungleiche Strukturen in den einzelnen Programmbereichen.

Beispiel:
In der Gewerkeschätzung haben Sie eine Position mit der KG 591, direkt unter der LV-Ebene erstellt.

Im LV haben Sie z.B. drei Positionen mit der Zuweisung auf die KG 591 in einen Gliederungspunkt oder drei Positionen mit unterschiedlicher OZ erstellt (z.B. mit 10er Schritte):

Die Prognose wird nun aus beiden Bereichen im Kostenstand Kostengliederung aufaddiert.

Um das Aufaddieren zu verhindern, müssen Sie in der Gewerkeschätzung die Leistung für das jeweilige Gewerk für die Prognose deaktivieren.

Diese Option ist erst verfügbar, wenn der Kostenstand - Gewerke (also ein ganz anderer Bereich) aktualisiert wurde.

Sobald ein Gewerk oder Titel aus der GWS im LV vorhanden ist, können Sie für dieses in der GWS die Option Adressen: Menü Tabelle/Selektieren... Diese Leistung bei der Prognose ignorieren aktivieren.

Vergleichen von Auf.Gesamt und Betrag.Netto

Gibt es bei der Prognose von Kostenstand - Gewerke zu Kostenstand - Kostengliederungen immer noch Abweichungen, können Sie in der Rechnungsfreigabe die Werte Auf.Gesamt und Betrag Netto vergleichen:

Hier wird geprüft, ob es pauschale Rechnungen gibt, die den Auftragswert überschreiten.

Der Grund dafür ist, dass pauschale Rechnungen, die den Auftragswert übersteigen, nicht für die Prognose im Kostenstand - Kostengliederungen berücksichtigt werden, da es in der Rechnungsfreigabe keine Kostengruppenzuordnung gibt.

Um Abweichungen zu vermeiden, können Sie den Betrag Netto prozentual im Aufmaß verteilen:

Weitere Möglichkeiten die Prognose zu überprüfen

Überprüfen Sie die Prognose im Bereich Kostenstand - Kostengliederungen direkt in der Registerkarte Prognose:

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